Bildungs- & Wirtschaftskommunikation

Bildungs- & Wirtschaftskommunikation, Digitales Gesamtbild, Kommunikation als Kulturvermittlung, Social Media Kommunikation

In 80 Stunden durch das Web ist Kurs und Kompass in der digitalisierten Gesellschaft

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Seit einem Monat steht das Bildungsangebot Social Media Kommunikation zu lernen der Öffentlichkeit zur Verfügung.  Ablehnung und Interesse hält sich in der Waage. Fehlende Reputation oder das Konzept ist zu breit und der Markt ist satt, ebenso, es gibt bereits etablierte Mitbewerber auf dem Markt, sind die führenden kritischen Argumente.  Zurecht darf gefragt werden wieso Social Media Kommunikation und nicht Social Media Marketing? Ich bin interessiert an Kommunikation! Und das meint in meinem Selbstverständnis: Aufklärung, Vernetzung und selbst aktiv werden. Der Unterschied ist, im Marketingvertrieb (Werbung) geht es um Überzeugung für eine kurzfristige Entscheidung und bei der Kommunikation (Öffentlichkeitsarbeit, …) um Aufklärung mit dem Ziel der langfristigen Bindung.

Ich weiß, dass mein Bildungsprodukt geldwert ist. Ich möchte mir kein Vertriebsmarketing leisten. Auch möchte ich nicht, dass das Projekt als eine Art von Kompensation für eine erfolglose Arbeitssuche gilt. Sowie Gemeinde 2.0 als Gemeinde-Kommunikationsprojekt abgeschlossen werden sollte so wird jetzt auch das Bildungsprojekt „In 80 Stunden durch das Web“ abgeschlossen werden. Also werde ich „In 80 Stunden durch das Web“ als freies Bildungsangebot anbieten und hoffen, dass dies mit Spenden belohnt wird. Ich finde zwar die Tätigkeiten als Dozent spannend, das Vermittlen von Wissen so wie auch die wissenschaffende Arbeit ansprechend. Freiberufliches Arbeiten lehne ich nach wie vor ab. Also … gehe ich mit Lebensmut und Arbeitsfreude voran und beginne meine Vorbereitungen, so dass ich über meine G+ Gruppe Social Media Kommunikation und den damit verbundenen technischen Möglichkeiten  den Kurs realisieren kann.  Durch den selbstständigen Projektstart wird das  Bekanntwerden, die Betreuung und der  Erfolg sich selbst bedingen.

Es wurde alles gesagt, was es zu diesem Thema zu sagen gibt. Der Markt ist konsolidiert. Jeder der die Internetsuche bedienen kann wird mit dem Thema versorgt werden können. Wer nach Social Media Kommunikation bei Google, Yahoo oder Bing sucht findet mich nicht. Muss ich mir deswegen sorgen machen? Natürlich nicht. „Wer schreibt der bleibt“ gilt nicht nur in der Schule sondern auch im Web. Nur wer regelmäßig Content produziert, kann auch etwas teilen und somit im Web gefunden werden. Nur suchen und sammeln schafft erstmal direkt keinen teilbaren Content. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Grund mehr, dass das  Bildungsprojekt jetzt startet – durch die digitalen Möglichkeiten der Dokumentation könnte „In 80 Stunden durch das Web“ auch als eine Art von interaktivem Buch realisiert werden.

 Worin liegt die Gemeinsamkeit von Mathematik und Social Media KommunikationDie Erkenntnis kommt nur durch das Anwenden.  „In 80 Stunden durch das Web“ ist ein Weiterbildungskurs für den selbstständigen Umgang mit Web 2.0 und Social Media. Willkommen im Mit-Mach-Web! … Schön gesagt aber was steckt dahinter?

Selbstdarstellung am See Erik Wegener

Selbstdarstellung am See

Konkret beziehe ich mich auf sechs Beispiele für mein gedankliches Konzeptionskonstrukt. Drei positive die zeigen welche Potentiale vorhanden sind, wie einfach produzieren und gestalten von Content sein kann und das Web-Werkzeuge Dialoge/ Diskurse  realisieren können. Öffentlichkeitsarbeit, Selbstdarstellung und Kundenkommunikation (Buttom Up).

Dem gegenüber stehen drei andere Erfahrungsbeispiele die den Dialog aussenvorlassen und die traditionelle Marketingvertriebsschule in das Web übertragen wollen.

Diese Beispiele zusammengenommen zeigen ganz anschaulich wieso Web 2.0-Kultur keine gesellschaftliche Weiterentwicklung darstellt oder genau gegenteilig, demokratische Dialog & Diskurs-Kultur kann derzeit realisiert werden.

Drei Beispiele für digitale Aktivität (Pros)
Drei Beispiele für digitale Passivität (Cons)
Gemeinde 2.0
Empfehlungsportal für Finanzdienstleister
Empfehlungsmarketing/Vertrieb übertragen ins Internet.
ALG II Kurs für Kulturleiter
Gutscheinplattform
Übertragung des Coupon-Prinzip ins Internet.
Jopp AG (Diskussionsangebot auf Facebook und Blog)
Bildungsträger
Teilnehmerakquise übertragen ins Internet.

Mit Recht kann man sagen, dass der folgende Lehrplan sehr viel Breite und wenig Tiefe bietet. Wenn man sich jedoch  die Lehrpläne anderer Bildungsanbieter anschaut, dann stellt man fest, dass zwar Teilgebiete betrachtet werden, die Kurse jedoch netto wesentlich kürzer sind. Ohne, dass ich mich jetzt direkt vergleichen möchte ist es mir wichtig dies anzumerken, denn der Lernprozess an sich, kann nicht verkürzt werden. Social Media Kommunikation ist für mich keine Spezialdisziplin, wenn man Kommunikation nachhaltig aufbauen, anbieten und pflegen möchte, dann sollte der Anspruch inter- vielleicht sogar intradisziplinär sein. Daher sind 80 Stunden (UE) festgelegt, in 16 Module aufgeteilt. Ein planbarer Rahmen. Nach dem Durchlaufen der 16 Module sollte es jedem Teilnehmer/in möglich sein, sich selbstständig auf dem Gebiet weiterzuentwickeln.

„In 80 Stunden durch das Web“ befeuert den Geist, der sich die digitale Welt aneignen möchte. 

Ich mache keine Politik, keinen Vertrieb und keine Religion – mit meinem Kurs werden Sie Spezialist in Sachen Social Media Kommunikation!

 

Creative Commons Lizenzvertrag in 80 Stunden durch das Web von Erik Wegener steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Beruht auf einem Inhalt unter https://erikwegener.wordpress.com/in-80-stunden-durch-das-web

Danke an  Anja, Beatrix, Tanja und Meinulf für ihre konstruktiven Kritiken!

Written by Erik Wegener

8. Mai 2013 um 13:37

Veröffentlicht in Bildung, Social Media Kommunikation

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