Bildungs- & Wirtschaftskommunikation

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Erste Schritte in Richtung Raumschiff Enterprise

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Wie könnte eine Reihe beginnen, die sich mit der schulischen Inklusion und den ökonomischen Zwängen auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt?

Themen liegen nicht in der Luft, Themen wiederholen sich oder sie werden gemacht. Diskriminierung, Exklusion, Seperation sind solche Themen und beschreiben die Unmöglichkeit in ein System hineinzukommen, mit den dazu gehörigen Konsequenzen. Dabei könnte das Thema auch Empowerment, Partizipation, Zusammenarbeit oder Inklusion heißen. Man könnte meinen: Wenn sich das Thema schon unangenehm anfühlt, dann sollte es auch unangenehm klingen.

Es gibt einen politischen Zwang Inklusion in Europa bzw. weltweit umzusetzen. Die Realisierung einer Idee, die etwas mit Gleichheit obwohl es sich offensichtlich nicht um Gleiches handeln kann, widerspricht dem erlernten Ordnungs- sowie Hygienegefühl vieler Menschen. In der Theorie gibt es Konzepte die sich mit der Unterschiedlichkeit beschäftigen. Einen konstruktiver Schritt machen die Unternehmen die Diversität leben, ansehnlicher ist aber immer noch die Corporate Social Responsibility (CSR). In der operativen Umsetzungsebene sind die Zusammenhänge jedoch einfacher und existentiell spürbarer, kurz vergleichbarer – gut ist, dass wir diese Sachverhalte immer öfters sehen können und offen ansprechen können.

Die Menschen, das Leben, der Weg. Genauso schmerzhaft aber weniger offensichtlich sind die Respektlosigkeiten die sich auf Ethnien, Rasse, Geschlecht, Glaube, Herkunft, Sex, Behinderung, Bildung … beziehen, kurz auf alles was man landläufig in schlechte Witze übersetzen kann.  Es scheint in solchen Momenten, die Erkenntnis, dass alle sozialen Errungenschaften für ein etwas mehr vom Unnützlichen sofort eingetauscht wird – der Weg eine Position in Wohlstand so hart und traumatisierend war, dass die Anerkennung nur durch die Erniedrigung der Anderen gewonnen werden kann.

Neue Kategorien definieren. Bisher kann ich nur einen Kriterienkatalog sehen der sich mit psychischen Störungen beschäftigt. Das wäre soziologisch wenig hilfreich und für die Praxis schwer anwendbar.

Written by Erik Wegener

4. Februar 2013 um 05:11

Veröffentlicht in Werteforschung

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Eine Antwort

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  1. […] an mein Studium erinnert, das Soziale: Ungleichheit in Europa / Ungleichheit im digitalen Dorf. Inklusion – heißt die dichtonome weltrettende Formel, bestehend aus den jeweils bereits bekannten […]


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