Bildungs- & Wirtschaftskommunikation

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Die zwei Dilemmata

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MeinBonifatius – Ist-Stand

Dies ist ein Zeitdokument. Vielleicht etwas subjektiv für eine Analyse. Daher ist dieser Text streitbar und aus unterschiedlichen Perspektiven auch unvollständig. Da dieser Text kein Text über Gemeindekommunikation im Allgemeinen sein möchte, sondern die Realisierung von MeinBonifatius.de zum Ziel hat, ist es wichtig eine subjektive Sicht auf die Schwächen zu legen.

Zwei Dilemmata die ich als Killer für MeinBonifatius identifiziere:

  1. Zentralorganisierte Top-Down oder Pyramiden-Strukturen
  2. Ressourcenfokus auf Baby-Kinder-Jugend-Arbeit

Lösung:

  1. Vorhandene Strukturen informieren aber  nicht einbinden
  2. Ziel- und Dialoggruppen ausserhalb des Mainstreams ansprechen oder Projekt für diese Gruppen auffindbar machen

Mein Gefühl ist, dass egal welches Projekt angestoßen wird, es sind immer die selben Personen, die die Aufgaben verteilen. Auch wenn zu Beginn noch nicht klar ist wer was macht, so  finden sich am Abschluss wieder die selben Personen. Ein Kreislauf der in sich geschlossen ist. Dies ist erst einmal gut, denn so werden die wichtigen und notwendigen Dinge gemacht.

In diesem speziellen Fall behaupte ich sogar, dass diese Gruppe Impulse von außen aufnimmt und innerhalb der Gruppe verarbeitet ohne die Urheberin zu nennen oder etwa die Leistung zu honorieren. Es findet eine Art Ausbeutung der Umwelt statt. Wer aber in einer pyramidenartigen Struktur afgewachsen ist und zantarlisierte Strukturen und Top-Down-Kulktur als erfolgreiche Modelle verstanden hat dem ist diese Art des Umgangs Gewohnheit. Das erste Dilemma.

Der soziale Reichtum der hier zwar immer noch vorhanden ist aber nicht zeitgemäss gehandhabt wird, stößt modern denkende Menschen ab, aus Prinzip. Denn es ist nicht mehr zeitgemäss sich in irgendeiner Form anzudienen. Ausnahmen sind Menschen trotzdem die ich durch Ihre Sozialisierung und Glauben der Gruppe zugehörig fühlen bzw. ihren Kindern eine spirituelle Erziehung geben wollen. Neue Orientierungs Es besteht ein Bedarf an sozialem Reichtum und dieser wird derzeit so definiert, in der 2009er-Kurzform: Connectivity, Collaboration, Coopetition, Co-Creation.

Ehrenamt

Ein Ehrenamt ohne Eigeninteresse kann ich mir nicht vorstellen. Gründe sind soziale, eigene Kompetenzen einbringen, gebraucht werden, Verantwortung die man im offiziellen Leben nicht bekommt erleben, … Die Motivation hinter der Ehre ist vielschichtig und doch auf das eigene Ego zurückzuführen.

Ich sehe in dem Gemeinde 2.0 Konzept meine Möglichkeit mein Wissen zu vergrößern um dann eine Art wissenschaffende Arbeit zu verfassen um dadurch auch in eine erweiterte Berufspraxis zu gelangen.

Hier vor Ort zentriert sich seit Jahrzehnten das Interesse auf Kinder- & Jugendarbeit. Das ist absolut einleuchtend, wenn man generell die Jugend als Zukunft der Gesellschaft sieht, wenn man die Sakramente begreift und wenn man familiär betracht Kindern eine wertvolle Erziehung bieten möchte, sucht man Kreise in denen Strukturen eine nachhaltige Entwicklung möglich macht. So gesehen unterscheiden sich andere gemeinnützige Gemeinschaften nur in Nuancen.

Konzentriert man sich aber überproportional um die Kinder und danach um die Jugend und eher wenig um die Erwachsenen- und Seniorenarbeit dann er gibt sich in diesem speziellen Fall das zweite Dilemma. Kinderarbeit ohne Erwachsenenarbeit ist perspektivlos.

Es ist (noch) Theorie – zugegeben 😉

Quelle: http://www.slideshare.net/TrendBuero/wie-organisiert-man-sozialen-reichtum

Korrektur: 3. Mai 2012; 8:04 Uhr

Written by Erik Wegener

2. Mai 2012 um 13:58

Veröffentlicht in Allgemeines

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